

Anregungen zum Schmökern und Genießen, von Leseratte zu Leseratte.
Weshalb eine literarische Teestube? Die Frage ist recht einfach zu beantworten. Ich fand im Netz eine Unzahl von Tummelplätzen, wo sich leseversessene Kaffeetrinker austoben konnten. Doch weit und breit war kein heimeliges Plätzchen für büchernärrische Teeliebhaber zu sehen. Da kam mir der Gedanke, eine literarische Teestube zu eröffnen. Das Äquivalent zu all jenen Literaturcafés, nur eben für die Teetrinker unter den Leseratten
Mai
19
Durch einen Artikel auf Spiegel-Online bin ich darauf aufmerksam geworden (nein, das soll keine Schleichwerbung sein
, nur eine “Quellenangabe”): die Göttinger Forschungsbibliothek ist gerade dabei, ihre Bestände alter (d.h. vor 1900 erschiener) Bücher einzuscannen und digitial verfügbar zu machen.
Unmittelbarer Nutzen: Interessierte können im Netz – gratis und ohne Registrierung! – die bereits verfügbaren Werke durchblättern. Im Gegensatz zu dem berühmten “Projekt Gutenberg” liegen nicht nur die Texte vor, sondern wirklich die Originalseiten der Bücher, komplett mit Bildern und allem was dazugehört. Eine wunderbare Sache!
Wer mag (und Geld hat) kann für 25 Cent pro Seite sogar eine Buchpatenschaft für ein Buch seiner Wahl übernehmen – dann wird der eigene Name in der Digitalfassung des Buches im “Vorspann” dankend erwähnt! Und da die Göttinger eine sehr, sehr große Bibliothek haben und nur rund 6000 Seiten am Tag schaffen, kann man sich vermutlich ein bisschen Zeit lassen, mit der Entscheidung
– falls man (wie ich) zwar Buchpate werden möchte, aber leider gerade absolut blank ist.
Die Homepage des Projektes ist hier zu finden: http://gdz.sub.uni-goettingen.de/en/index.html
Viel Vergnügen beim Blättern!
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