

Anregungen zum Schmökern und Genießen, von Leseratte zu Leseratte.
Weshalb eine literarische Teestube? Die Frage ist recht einfach zu beantworten. Ich fand im Netz eine Unzahl von Tummelplätzen, wo sich leseversessene Kaffeetrinker austoben konnten. Doch weit und breit war kein heimeliges Plätzchen für büchernärrische Teeliebhaber zu sehen. Da kam mir der Gedanke, eine literarische Teestube zu eröffnen. Das Äquivalent zu all jenen Literaturcafés, nur eben für die Teetrinker unter den Leseratten
Mai
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Ein kleiner Ratschlag für all jene, die sich ein wenig für die Dramen des 18. Jahrhunderts interessieren. Relativ neu erschienen ist das "Dramenlexikon des 18. Jahrhunderts", herausgegeben von Heide Hollmer und Albert Meier, im Verlag C.H.Beck. Es gibt – alphabetisch nach Autorennamen sortiert – eine kurze Inhaltsangabe (nebst winzigem Interpretationsansatz – für die Schule sollten dann aber doch noch einige Reclamerläuterungen gelesen weren
). Auch (sehr kurz gehaltene) Tipps zu weiterführender Literatur werden gegeben. Und hinten ist, sehr erfreulich und nicht selbstverständlich, noch einmal ein übersichtliches Register zur schnellen Artikelsuche. Das Lexikon umfasst zwar nur die wichtigsten der in dem Zeitraum von 1700 bis 1800 erschienen Dramen, und es endet Punkt 1800, weshalb man die späten Schillerdramen dort vergeblich sucht. Aber als erster Überblick oder einfach nur zum Blättern und Schmökern ist es dafür ausgesprochen handlich.
Übrigens: eine sehr ausführliche, etwas wissenschaftlichere Rezension des Lexikons findet ihr hier.
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