

Anregungen zum Schmökern und Genießen, von Leseratte zu Leseratte.
Weshalb eine literarische Teestube? Die Frage ist recht einfach zu beantworten. Ich fand im Netz eine Unzahl von Tummelplätzen, wo sich leseversessene Kaffeetrinker austoben konnten. Doch weit und breit war kein heimeliges Plätzchen für büchernärrische Teeliebhaber zu sehen. Da kam mir der Gedanke, eine literarische Teestube zu eröffnen. Das Äquivalent zu all jenen Literaturcafés, nur eben für die Teetrinker unter den Leseratten
Eine Kleinigkeit für Winterabende am prasselnden Kamin (oder auch auf der Couch mit einem guten Buch, wenn man leider keinen Kamin besitzt und lieber kein Lagerfeuerchen auf dem Wohnzimmerteppich machen möchte) ist die (nicht mehr ganz neue) Teesorte “Irish Cream”, von Teekanne. Das schöne daran ist: Von dieser Irish Cream können auch alle überzeugten Anti-Alkoholiker beruhigt kosten. Ich selbst gehöre ja zu den Zeitgenossen, die Alkohol nur dann genießbar finden, wenn er vorher mit sehr, sehr viel Kakao oder Eiscreme verdünnt worden ist. Aber dieser Tee schmeckt trotz seines Namens eigentlich nicht sehr nach Alkohol – zumindest soweit ich es mit meiner notwendigerweise beschränkten Erfahrung beurteilen kann. Er ist würziger und voller im Geschmack als normaler Schwarztee und schmeckt gesüßt hervorragend, ohne dabei so sanft und lieblich zu sein wie etwa Vanilletee. Ein wenig bedauerlich ist nur die bei derartigen Tees leider allgemein übliche Packungs”größe”: Man bekommt immer nur 20 Beutel. Und die sind hier leider verdammt schnell verbraucht!
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