

Anregungen zum Schmökern und Genießen, von Leseratte zu Leseratte.
Weshalb eine literarische Teestube? Die Frage ist recht einfach zu beantworten. Ich fand im Netz eine Unzahl von Tummelplätzen, wo sich leseversessene Kaffeetrinker austoben konnten. Doch weit und breit war kein heimeliges Plätzchen für büchernärrische Teeliebhaber zu sehen. Da kam mir der Gedanke, eine literarische Teestube zu eröffnen. Das Äquivalent zu all jenen Literaturcafés, nur eben für die Teetrinker unter den Leseratten
Archive for Dezember, 2006
Dez
22
Etwas ungewöhnlich für die literarische Teestube, aber so nützlich, dass ich es eventuellen Lesern nicht vorenthalten wollte, ist “IZArc”. Es handelt sich um ein Freeware-Packprogramm, das – völlig gratis, ohne Testversion, Werbebanner, Adware oder ähnliche Störenfriede – alle gängigen (und weniger gängigen) Archivformate (rar, zip usw. usf.) entpacken kann. Das Packen von Dateien ist ebenfalls möglich in eine ganze Reihe (nicht alle) dieser Formate (darunter zip und 7zip, nicht aber rar). Sogar selbstentpackende Archive können erstellt werden (falls jemand so etwas braucht). Und ein Vorteil gegenüber manch anderen Freeware-Packprogrammen ist: Es verfügt über unzählige – jederzeit auswählbare – Sprachversionen, ist übersichtlich aufgebaut und installiert und bedient sich zo einfach, dass selbst ein chronischer Technik-Laie wie ich es problemlos handhaben kann
. Unter http://www.izarc.org/ findet sich die offizielle Website mit dem Download und in der Wikipedia gibt es – für Interessierte – auch noch einen etwas “professionelleren” Artikel zu diesem Programm.
Gerd Scherm, der Autor des sprühend witzigen Romans “Der Nomadengott”, wird möglicherweise einen Mittelalterroman schreiben. Da er 2007 “Turmschreiber auf Burg Abenberg” wird, einer aus dem 11. Jahrhundert stammenden fränkischen Burg südlich von Nürnberg, will er offenbar die Gelegenheit nützen, an einem Roman zu arbeiten, der zu der Atmosphäre des “Schottenturms” passt, in dem ihm für zwei Monate eine Wohnung zur Verfügung gestellt wird. Außerdem sind wohl mehrere öffentliche Termine geplant: Lesungen, ein Workshop zum Thema “Geschichte erzählen” und ein poetischer Wolfram von Eschenbach-Abend (Wolfram soll auf Burg Abenberg den größten Teil seiner Kindheit und Jugend verbracht haben).
Wer jetzt neugierig geworden ist, wie dieser “Schottenturm” aussieht (oder gar einen Besuch der Veranstaltungen plant), kann sich auf der Homepage der Burg Abenberg hier einige Bilder (und den Anfahrtsweg) ansehen. Offenbar kann man im Schottenturm – außerhalb der zwei Monate, die im Sommer für den “Turmschreiber” reserviert sind – auch selbst Übernachtungen buchen. All jenen, denen der Weg nach Abenberg doch ein wenig zu weit ist, bleibt leider nichts anderes übrig, als voller Spannung auf das Produkt der “Turmschreiberei” Scherms zu warten.

