Tee

Ob ich morgen leben werde, weiß ich freilich nicht. Aber daß ich, wenn ich morgen lebe, Tee trinken werde, weiß ich gewiß. (Gotthold Ephraim Lessing, dt. Schriftsteller und Kritiker, 1729-1781)

Lesen

Gern lesen heißt, die einem im Leben zugeteilten Stunden der Langeweile gegen solche des Entzückens einzutauschen.
(Charles de Montesquieu, franz. Rechtsphilosoph und Schriftsteller, 1689-1755)

Seiten

Bücher

Bücher sind kein geringer Teil des Glücks. Die Literatur wird meine letzte Leidenschaft sein.
(Friedrich II., der Große, preuß. König , 1712-1786)

Phantasie

Die Freiheit der Phantasie ist keine Flucht in das Unwirkliche; sie ist Kühnheit und Erfindung.
(Eugène Ionesco,1909 -1994 rumänisch-französischer Dramatiker)

Stöberblogs

Liebe

Das Glück ist die Liebe, die Lieb' ist das Glück, ich hab es gesagt und nehm's nicht zurück!
(Adelbert von Chamisso, dt.-franz. Dichter und Naturforscher, 1781-1831)


Anregungen zum Schmökern und Genießen, von Leseratte zu Leseratte.

Weshalb eine literarische Teestube? Die Frage ist recht einfach zu beantworten. Ich fand im Netz eine Unzahl von Tummelplätzen, wo sich leseversessene Kaffeetrinker austoben konnten. Doch weit und breit war kein heimeliges Plätzchen für büchernärrische Teeliebhaber zu sehen. Da kam mir der Gedanke, eine literarische Teestube zu eröffnen. Das Äquivalent zu all jenen Literaturcafés, nur eben für die Teetrinker unter den Leseratten

Archive for Februar, 2009

Die Teestube ist umgezogen.

Weshalb?

Nun, zum einen, weil die alten “Räumlichkeiten” auf die Dauer ein wenig zu eintönig wirkten. Zum anderen, weil die Arbeit an der Teestube zuvor für geraume Zeit geruht hatte – aus verschiedenen Gründen. Und für eine Neueröffnung der verloren geglaubten Teestube bot sich ein komplett neues Gewand aus vielerlei Gründen an.

Nicht zuletzt, weil die neue Heimat der Teestube eine ungeahnte Fülle neuer technischer Möglichkeiten eröffnet – vielleicht entdecken die Besucher ja bereits die eine oder andere Modernisierung.

Ein riesiger Dank gebührt an dieser Stelle meinem Freund Michael – der meiner Teestube eine Zuflucht bot (daher heißt die Teestube nun mit Nachnamen “sturmwolf” ;) ), der den Umzug organisierte und als “Teestuben-Hausmeister” die technische Wartung übernimmt.

Und für all jene, die jetzt die Neugierde plagt, was es mit dem “sturmwolf” auf sich hat: Mein Freund hatte es, unter anderem, als eine Hommage an den Autor Michael Stackpole gedacht, dessen Homepage den schönen Titel “stormwolf.com” trägt.



Zugegeben, es ist eigentlich viel zu früh für Weihnachtsgeschenke. Doch dieses kleine Büchlein ist so zauberhaft, dass man es eigentlich zu jeder Jahreszeit lesen kann.

Erzählt wird die Geschichte einer Ratte. Doch handelt es sich hier nicht um eine gewöhnliche Feld-, Wald- und Kanalratte. Nein. Walter ist etwas besonderes. Er ist eine Leseratte. Weshalb er lesen kann, das weiß er selbst nicht so genau – aber er tut es mit Begeisterung. Sehr wählerisch konnte er dabei lange Zeit nicht sein – immerhin ist es der Willkür von uns Zweibeinern überlassen, welche Bücher sich auf einer Müllkippe finden.

Man kann sich daher die Begeisterung des pelzigen Gesellen vorstellen, als er – ein wenig betagt schon – eine neue Heimat im Hause einer Schriftstellerin findet. Lange Zeit lebt er dort in Ruhe und Frieden, als stillschweigender und ungesehener Nutznießer der kleinen Privatbibliothek.

Doch eines Tages macht Walter eine traurige Entdeckung. Die von ihm so verehrte Schriftstellerin schreibt Kinderbücher über Mäuse. Über Mäuse! Nicht über intelligente, saubere, gelehrige (und belesene) Ratten. Sondern über ganz gewöhnliche Mäuse! Walter ist zutiefst empört – und beschließt, der Schriftstellerin einen Brief zu schreiben.

Und mit diesem Brief beginnt eine wunderbare Geschichte …
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